Geschichtliches

16. Dez. 1933:

Am 16. Dezember 1933 wurde in der Gaststätte Rose der Obstbauverein Münchingen gegründet. Der gute Besuch der Versammlung zeugte davon, daß für den Obstbau reges Interesse vorhanden war.

Die Anwesenden bestellten einstimmig Herrn Jakob Schmalzridt zum Führer.

Zum stellvertretenden Führer und Schriftführer wurde Hermann Storz bestimmt.

Zum Kassier wurde Jakob Schmidt bestimmt.

In den Beirat wurden bestimmt:

Wilhelm Rau, Otto Hönes, Karl Bäßler, Gottlieb Winter, Jakob Kotz, Wilhelm Schwarz, Paul Schweizer und Gotthold Wemmer.

14. Mai 1941:

Es wird von Kreisbaumwart Jeutter, Korntal, der Rücktritt des 1. Vorsitzenden und des Kassiers gefordert. Daraufhin legen Vorstand und Ausschuss geschlossen ihr Amt nieder.

22. März 1947:

Der Wunsch nach dem Wiederaufbau des Vereins wird geäussert. Bei einer Versammlung werden Theodor Bäßler als 1. Vorsitzender und Karl Wemmer als Schriftführer und Kassier gewählt. Der Auschuss besteht aus Gottlob Winter, Karl Wemmer (Butzengasse), Paul Schweizer und Karl Schmalzridt.

1949:

Ende der Notizen, der Verein ruhte!

1990:

Im Amtsblatt von Korntal- Münchingen erscheint eine Notiz zur "Reaktivierung und Umbenennung" des Vereins. Treffpunkt war am 26.Januar 1990, 20Uhr im Feruerwehrhaus in Münchingen. Iniziiert wurde die Wiederauflebung des "Obst- und Gartenbauvereins" durch: Lotte Walter, Eberhard Wemmer, Fritz Siegle, Ulrich Schmalzridt, Manfred Schmid und Rudolf Bauer. Zum 1. Vorsitzenden wurde Eberhard Wemmer gewählt. Die Mitgliederanzahl betrug 24.

1993:

Es wird ein neuer Vorstand gewählt: Reinhold Tuschewski. Unter ihm wird die Pflege der öffentlichen Streuobstwiesen sowie die Baum- und Landschaftspflege weiter ausgebaut. Als passionierter Rosenzüchter hält er selbst auch hierzu einige Vorträge über Schnitt und Pflege.

2001:

Es gibt eine erste Anfrage seitens des Baurechtsamts bezüglich eines Lehrgartens.

2002:

Reinhold Tuschewski wird 70 und gibt sein Amt als 1. Vorsitzender an Peter Gruwe ab. Die Mitgliederanzahl konnte auf stolze 193 gesteigert werden. Der Verein beschliesst auf einen Lehrgarten mit Haus zu sparen.

2005:

Es gibt nähere Informationen zum Grundstück und die Bauaktivitäten werden aufgenommen. Zusätzlich zur Pflege der Streuobstbäume im Esslinger Weg und im Steinböss kommen noch die 45 Bäume der sogenannten "Ausgleichsmassnahme" hinzu.

2008:

Das Baurechtsamt erteilt die Genehmigung zur Errichtung eines Vereinsheimes auf dem von der Stadt gepachteten Grundstück "In den Seiten 53". Der Bau beginnt und wird 2009 fertigestellt und eingeweiht durch Bürgermeister Dr. Joachim Wolf.

2010:

Februar: Der Verein beschliesst die Vorstandschaft und den Ausschuss zu verjüngen. Es wird bei der Jahreshauptversammlung ein neuer erster und zweiter Vorsitzender gewählt. Auch im Ausschuss kommen 3 neue Mitglieder hinzu. 1. Vorsitzender wird Frank Pohl. Unter Peter Gruwe konnte der Verein einen Mitgliederzuwachs auf über 300 verzeichnen und ist somit der größte OGV im Landkreis Ludwigsburg.

Oktober: Der Verein feiert sein erstes eigenes Jahresfest, das "Laubfest". Ein Kinderprogramm rundet die Veranstaltung ab.

2011:

Die Pflanzaktionen für den Lehrgarten laufen langsam an. Nach dem Bau einer Spalieranlage für verschiedene Apfelsorten und der Pflanzung verschiedener Obstsorten stehen eine Ansammlung einheimischer Gehölze und eine Beerenstrauchanlage an.

2015:

Eine Pergola zur Beschattung der Terasse wird gebaut. diese soll mit Kiwi- Pflanzen berankt werden und so zum gemütlichen Sitzen an heißen Sommertagen einladen.

2016:

Ein Wechsel in der Vostandschaft steht an. Bei den diesjährigen Wahlen kommt neu Klaus Eckstein als 2. Vorsitzender in die Vorstandschaft. Der bisherige 2. Vorsitzende Rainer Knoch übernimmt das Amt des Kassiers von Karin Rapp, die nach mehr als 20 Jahren diesen Posten weitergeben möchte.

2019:

Nach 9 Jahren im Vorstand hört der 1. Vorsitzende Frank Pohl auf. Mit ihm möchte der gesamte Vorstand die Leitung des Vereins gern in andere Hände übergeben. Nach langen Diskussionen bei der Jahreshauptversammlung erkllärt sich schliesslich Peter Gruwe bereit, die Amtsgeschäfte für 1 Jahr zu übernehmen. Der Rest der Vorstandschaft übernimmt diese Entscheidung und wird somit für 1 weiteres Jahr gewählt. Frank Pohl wechselt vom Vorstand in den Beirat.